Die Besucher-Toolbar von Reviseberg ist ein einziges <script>-Tag in Ihren Seiten. Es setzt eine Schaltfläche auf die Seite; wer sie öffnet, kann einstellen, wie Ihre Seiten für ihn dargestellt werden: größere Schrift, mehr Abstand, eine schlichtere Schrift, andere Farben, ein Leselineal, angehaltene Animationen, Vorlesen. Die Änderung passiert im Browser dieses Besuchers, für ihn – und für niemanden sonst.
Die Toolbar gibt es in jedem Tarif, auch im kostenlosen Konto. Dort trägt sie einen kleinen Hinweis „Powered by Reviseberg“, in den bezahlten Tarifen nicht.
Probieren Sie es auf dieser Seite aus
Diese Website nutzt die Toolbar selbst. Ihre Schaltfläche sitzt unten rechts auf jeder Seite, mit Alt+Umschalt+A öffnen Sie sie über die Tastatur. Hier läuft sie im Demo-Modus: Alles funktioniert außer dem KI-Assistenten; getippte und gesprochene Wünsche beantwortet also allein die Phrasenerkennung in Ihrem Browser. Was Sie einstellen, bleibt in diesem Browser und ändert für niemanden sonst etwas.
Was sie ist – und was nicht
Die Toolbar ändert die Darstellung, und zwar nur für den, der danach fragt. Eine Reparatur ist sie nicht, und sie gibt sich auch nicht als eine aus:
- Sie behebt nichts an Ihrer Website. Code und Inhalte bleiben genau, wie sie sind, und unsere Scans sehen die Seite, die Sie gebaut haben.
- Sie ändert nichts daran, ob Ihre Website WCAG, BFSG oder European Accessibility Act erfüllt. Nichts, was die Toolbar tut, ist ein Nachweis dafür, und nichts, was wir veröffentlichen – auf der Website, im Dashboard oder in einem Plugin –, behauptet das Gegenteil. 2025 hat die US-Handelsbehörde FTC den Anbieter eines Overlay-Produkts zur Zahlung von einer Million Dollar verpflichtet, unter anderem, weil er damit geworben hatte, sein Produkt bringe jede Website auf WCAG-Niveau [1].
- Sie ersetzt nie Ihre Texte. Eine Zusammenfassung, eine einfachere Fassung oder eine Übersetzung des Assistenten erscheint im eigenen Bereich der Toolbar oder im Lesemodus, gekennzeichnet, und nie anstelle Ihres Textes.
- Unsere Scans sehen sie nie. Mehr dazu unten.
An der Reihenfolge ändert das nichts: Barrieren dort beseitigen, wo sie entstehen – im Quellcode und im Redaktionssystem –, und dann, wenn Sie möchten, eine Toolbar als Komfort obendrauf. Warum diese Reihenfolge zählt, erklärt unser Ratgeber zu Overlay-Widgets.
Was Besucher einstellen können
35 Einstellungen, gruppiert wie in der Toolbar selbst. Im Dashboard können Sie jede davon ausblenden und Teile einer Seite – ein Logo, das seine Farben behalten muss, ein Diagramm, dessen Farben etwas bedeuten – von einer Gruppe von Einstellungen ausnehmen.
Neben den Einstellungen erledigt die Toolbar auf Wunsch einzelne Aufgaben: die Seite oder eine Markierung vorlesen, den Hauptinhalt allein in einem Lesemodus öffnen, die Überschriften, Bereiche und Links der Seite auflisten, zum Hauptinhalt springen und jeden sichtbaren Link, jede Schaltfläche und jedes Feld nummerieren, sodass man die Nummer nur sagen muss, um es zu bedienen.
Profile
9 Profile schalten mehrere Einstellungen in einem Schritt ein. Jedes ist nach den Menschen benannt, die es typischerweise wollen, und beschreibt, was es ändert. Jede Einstellung lässt sich danach einzeln ändern, und wer ein Profil ausschaltet, bekommt zurück, was es gesetzt hatte.
| Profil | Was es einschaltet |
|---|---|
| Epilepsie und Migräne | Stoppt Animationen und automatisch startende Videos und dämpft kräftige Farben. |
| Sehbehinderung | Größere Schrift, stärkerer Kontrast, eine schlichte Schrift, ein deutlicher Fokusrahmen und ein großer Mauszeiger. |
| ADHS | Eine Lesemaske, keine Animationen und ein deutlicher Fokusrahmen. |
| Lesen und Verstehen | Eine schlichte Schrift, mehr Abstand zwischen Zeilen und Wörtern, hervorgehobene Links und Überschriften. |
| Legasthenie | Eine legastheniefreundliche Schrift, mehr Abstand, linksbündiger Text und ein Leselineal. |
| Farbsehen | Korrigiert Farben bei Rot-Grün-Schwäche; die Art lässt sich unter „Farbe“ ändern. |
| Tastatur und Motorik | Tastenkürzel, ein deutlicher Fokusrahmen und ein großer Mauszeiger. |
| Vorlesen und Tastatur | Liest vor, was angeklickt oder fokussiert wird, mit Tastenkürzeln und einem deutlichen Fokusrahmen. |
| Ältere Menschen | Etwas größere Schrift, mehr Zeilenabstand, ein großer Mauszeiger, hervorgehobene Links und keine Animationen. |
Ein Profil ist ein Ausgangspunkt, kein Versprechen. „Epilepsie und Migräne“ stoppt, was die Toolbar stoppen kann; ein Video, an das sie nicht herankommt, kann weiterhin flackern.
Vorläufige Korrekturen
Findet ein Scan ein Bild ohne Alternativtext oder eine Schaltfläche ohne Namen, kann Reviseberg den fehlenden Text vorschlagen, und jemand aus Ihrem Team nimmt ihn unter „Suggestions“ an oder lehnt ihn ab. Die Korrektur gehört in Ihren Code oder Ihr CMS. Bis sie dort ist, kann ein Admin die Toolbar angenommene Korrekturen für Besucher anzeigen lassen:
- Standardmäßig aus. Ein Admin schaltet es ein, je Website.
- Nur Angenommenes. Gezeigt werden nur Vorschläge, die eine Person angenommen hat.
- Ein Attribut an einem Element.
alt,aria-label,titleoderlang, an genau dem Element, für das der Vorschlag war – nie Text, Markup oder Skript, und nie über einen Wert, den die Seite schon hat. - Gekennzeichnet. Jedes geänderte Element trägt
data-reviseberg-fix; der Info-Bereich der Toolbar listet sie auf, und Besucher können sie abschalten. - Das Problem bleibt offen. Jeder Scan zählt es weiter, bis Ihr Quellcode die Korrektur enthält. Das Dashboard zeigt bei jedem Vorschlag „Shown“, „Not shown“ mit Grund oder „Fixed in your source“.
Eine vorläufige Korrektur entsteht im Browser des Besuchers; ein Screenreader in diesem Browser liest sie also mit. Sie verschwindet, sobald das Skript nicht lädt – deshalb ist sie eine Überbrückung und nicht die Korrektur.
Getippte und gesprochene Wünsche
Besucher können tippen oder sagen, was sie brauchen: „größere Schrift“, „Animationen aus“, „lies mir das vor“. Jeder Wunsch geht zuerst an eine Phrasenerkennung, die auf dem Gerät des Besuchers läuft – vollständig auf Deutsch und Englisch, mit den gängigen Wünschen in 10 weiteren Sprachen. Sie ist in jedem Tarif enthalten und sendet nichts irgendwohin.
Was die Phrasenerkennung nicht zuordnen kann, darf an ein KI-Modell gehen – aber nur, wenn alle vier Bedingungen erfüllt sind:
- Der Tarif enthält es: 2.000 Anfragen im Monat über alle Ihre Websites in Starter, 10.000 in Growth und nach Vereinbarung in Enterprise; das kostenlose Konto hat nur die Phrasenerkennung.
- Ein Admin hat es für die Website eingeschaltet.
- Die Seite ist nicht ausgenommen – Checkout-, Konto- und Login-Seiten sind es von Anfang an.
- Der Besucher hat einen Hinweis gelesen, der den Anbieter nennt und sagt, was gesendet wird.
Gesendet werden: der Wunsch, die Sprache der Toolbar, die bereits aktiven Einstellungen und eine Gliederung der Seite – Überschriften, Bereiche, Namen von Links und Schaltflächen und der Pfad ohne Query-String. Den Haupttext der Seite nur, wenn der Besucher etwas über die Seite fragt. Nie gesendet werden: Formularwerte, der Query-String und alles, was Sie mit data-reviseberg-private markieren oder ausnehmen. Die Antwort wird zweimal geprüft, bevor etwas angewendet wird, und jede Änderung lässt sich rückgängig machen. Wir speichern Zahlen, nicht den Text der Anfragen.
Für Sprache nutzt die Toolbar die Spracherkennung des Browsers; manche Browser schicken die Aufnahme dafür an Server ihres Herstellers. Der Hinweis sagt das.
Datenschutz
- Bevor ein Besucher etwas ändert, wird nichts gespeichert. Wer nur schaut, hinterlässt keine Spur.
- Einstellungen bleiben im Browser, im lokalen Speicher Ihrer Website, unter dem eigenen Namen der Toolbar. Kein Cookie, keine Kennung, nichts, was eine andere Website lesen kann. „Für diesen Besuch ausblenden“ nutzt den Sitzungsspeicher, den der Browser wieder vergisst.
- Zahlen statt Personen. Die Toolbar zählt, wie oft sie geöffnet und welche Einstellungen von Hand eingeschaltet wurden, und sendet diese Zahlen einmal, wenn die Seite in den Hintergrund geht – ohne Kennung, ohne Cookie und ohne die Adresse der Seite. Ihr Dashboard zeigt Tagessummen je Website, und mehr als diese Summen gibt es nicht.
20 Sprachen
Die Oberfläche der Toolbar folgt der Sprache Ihrer Seite, sofern Sie keine festlegen, und Besucher können umschalten. Deutsch und Englisch schreiben wir selbst. Die übrigen 18 sind maschinell vorübersetzt und warten auf die Prüfung durch Muttersprachler – das sagen wir hier, statt zwanzig Sprachen aufzuzählen, als wären sie gleichwertig.
Unsere Scans sehen sie nie
Der Loader der Toolbar hört vor seiner ersten Anfrage auf, wenn sich der Browser als unser Crawler RevisebergBot ausgibt oder unsere Engine die Seite als Crawl markiert hat. Ein Reviseberg-Scan misst also Ihre Website und nie die Toolbar: Einschalten kann keinen Score verbessern, und eine vorläufige Korrektur lässt ihr Problem offen, bis Ihr Quellcode die Korrektur enthält.
Installieren
Ein Tag vor dem schließenden </body> jeder Seite, mit dem Schlüssel aus Ihrem Dashboard (Settings › Visitor toolbar). Für jede von 43 Plattformen gibt es eine Anleitung, für viele davon ein Plugin, Modul oder Paket, das das Tag für Sie einfügt. Keines davon ist schon im Store einer Plattform gelistet: Sie laden das Paket über die jeweilige Anleitung herunter.